Hauptmenü
Das Geheimnis des "Wapelsterns"
Phantasie oder regionale Bezüge prägen oft die Zwingernamen. Der „Wapelstern“ macht hier keine Ausnahme und hat genau so eine besondere regionale Bedeutung wie viele andere Zwingernamen, ist also keinesfalls ein Phantasiename.
Die Wapel ist ein kleiner Fluss der neben Dalke und Ems durch das Stadtgebiet von Gütersloh fließt. Am westlichen Stadtrand liegt an der Wapel das ehemalige Wapelbad, dass in frühen Jahren das Baden im Fluss ermöglichte. Zu diesem Zweck wurde der Fluss durch ein Wehr aufgestaut; Strand, Liegewiese und ein Betonplanschbecken für die Kleinen ermöglichten vielfältige Freizeitaktivitäten.

1960 musste der Badebetrieb aufgrund der Wasserqualität eingestellt werden, so dass das Wapelbad nur noch als Licht – und Luftbad genutzt wird. Das Planschbecken ist aber immer noch Anziehungspunkt für die Kleinen. Die historischen Umkleidekabinen und Toilettenanlagen runden das Gesamtbild der Anlage inmitten des Rhedaer Forstes ab.
Eine Komplettsanierung des Bades im Juni 2007 lässt dieses Kleinod in neuen Glanz erstrahlen. Im wahrsten Sinne des Wortes stand unser erster Wurf somit unter einem guten „Stern“.
Nun liegt es nahe, dass es sich beim Wapelstern um eine spezielle Art von Flusskrebsen o. ä. handeln könnte. Aber weit gefehlt!

Was wäre ein Freibad ohne Gastronomie. Und hier „liegt der Stern begraben“. Der Wapelstern ist eine nur im Wapelbad erhältliche regionale Gebäckspezialität, deren Rezeptur von der ursprünglichen Wapelbad-
Insofern dürften die Elemente des Zwinger-
Quelle der Bilder: Stadt Gütersloh, www.wapelbad.de